15. Etappe: Von der Voisthalerhütte nach Seewiesen

15. Etappe: Von der Voisthalerhütte nach Seewiesen

Geschrieben am 21.07.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Samstag, 21.7.2018

Wanderdaten:

  • 2,5 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 3 Stunden)
  • Ca. 10 Kilometer und 120 Höhenmeter bergauf und 750 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Badewanne und Wäscheservice – Luxus pur!
  • Regenschutz getragen: 0 Minuten

 

Wir hatten den vollen Luxus – ein Zweibettzimmer auf der Hütte und darüber war speziell Elisabeth sehr glücklich. Das Hüttenschlafen hat so einen ganz eigenen Charakter, und die Lagerschlafplätze sind da noch das i-Tüpfchen oberndrauf. Die Geruchs- und Geräuschkulisse ist mitunter sehr speziell und schön langsam kommen wir in ein Alter, wo wir ein Zeitbettzimmer vorziehen ;-)

Die Hütte wird nächstes Jahr abgerissen und neu aufgebaut. Somit an alle Wanderer, die die Originalhütte mit dem Hüttenwirt Thomas noch sehen wollen, diese Wandersaison habt ihr noch die Möglichkeit dazu. Wir kennen nur wenige Hütten, wo es ein Frühstücksbuffet gibt und die Voisthaler Hütte ist eine davon.



Foto: Silvia, Thomas – der Hüttenwirt und sein Bruder und Elisabeth nach einem herrlichen Frühstück auf der Voisthaler Hütte.

Wir verabschieden uns vom Team gegen 9.00 Uhr, um zur 15. Etappe aufzubrechen. Die Wetterprognose hat ab Mittag bereits gewittrig vorausgesagt, somit passend für unseren „Erholungstag“. Wir durchwandern ein wunderschön geformtes U-Tal mit mächtigen Felskulissen auf beiden Seiten.



Foto: Wir lassen den Hochschwab hinter uns und wandern nach Seewiesen, noch bei schönstem Wetter.

Mit dieser Wanderung verlassen wir schön langsam das Hochschwabgebiet. Ein schöner Weg, der entlang des Seetals durch Laubwälder mit zahlreichen Blütenpflanzen führt und für uns heute schon bei Seewiesen endet. Die Zivilisation hat uns wieder und wir hören bereits den Verkehrs- bzw. Motorradlärm. Es ist immer wieder interessant, aber es reichen ein paar Tage in den Bergen und man wird gegenüber Geräuschen deutlich sensibler.



Foto: Auffallend - der goldene Rahmen bei Seewiesen.

Der Weg endet direkt beim goldenen Rahmen und schön langsam ziehen Wolken auf. Der Himmel wird dunkler und ein paar Tropfen sind zu spüren. Wir sind aber vollkommen entspannt und können den Weg durch Seewiesen-City richtig genießen. Es ist Mittag und so früh sind wir bis jetzt noch nie bei unserem Etappenziel angekommen. Gut, dass wir gestern ein paar Kilometer und Höhenmeter mehr gemacht haben. Beim Gasthof Schuster essen wir unser „1er-Menü“ – Wienerschnitzel mit Pommes bzw. Kartoffel und dazu einen Salat. Dieser Betrieb ist bereits seit vielen Generationen im Familienbesitz.



Foto: Eine Hinweistafel, die Retro und gleichzeitig auch heute noch ihre Gültigkeit hat - „Gratis duschen und Pflegeraum“

Hier gibt es ein besonderes Service für Wanderer, das die Chefin Silvia von ihrem Vater (war scheinbar allen Wanderern und Pilgern sehr freundlich eingestellt) übernommen hat, nämlich: Gratis duschen und Pflegeraum.

Wir nutzen diesen Nachmittag auf jeden Fall, um uns auszuschlafen und wenn es draußen regnet, blitzt und donnert, schläft es sich am besten.

Und zu guter Letzt das Video zur Übersicht unserer heutigen Etappe.


Video: Übersichtstafel in Seewiesen – Ende der 15. Etappe.

 

Fazit: Ein Erholungstag mit Badewannengenuss.

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Alpengasthof Schuster
A-8636 Seewiesen Nr. 36
Tel. 0043 676 9385055
office@alpengasthof-schuster.at
www.alpengasthof-schuster.at

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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