16. Etappe: Von Seewiesen auf die Veitschalpe zum Graf Meranhaus

16. Etappe: Von Seewiesen auf die Veitschalpe zum Graf Meranhaus

Geschrieben am 22.07.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Sonntag, 22.7.2018

Wanderdaten:

  • Gulaschsuppe mit Brot und einem halben Frankfurter
  •  6 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 9 Stunden)
  • Ca. 19 Kilometer und 1350 Höhenmeter bergauf und 540 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Gemeinschaftswaschraum mit Kaltwasser / Waschbecken und wieder mal ein Trockenklo - Körperpflege wird sowieso überbewertet ;-)
  • Regenschutz getragen: 70 Minuten

 

Heute ist der Wecker um 5.15 Uhr abgegangen und das ein einem Sonntag. Die Wettervorhersage veranlasst die frühe Bettflucht, aber mit Tee und Kaffee in Thermoskannen geht das schon. Von Seewiesen auf die Seebergalm ist man auf jeden Fall munter, da es stetig bergauf geht.


Video: Zur frühen Stunde ist es noch ruhig auf der Seebergalm.

Die Seebergalm und die Göriacheralm kennen wir vom Schneeschuhwandern. Schöne Almflächen mit zahlreichen kleinen Holzhäusern und netten Einkehrmöglichkeiten. Es ist kühl und die Nebelreste lichten sich schön langsam und wir gehen ganz gemütlich, meist schweigend dahin. Auf der Göriacheralm bekommen wir dann einen Kaffee und danach kann der Tag dann beginnen ;-)



Foto: Bei der Almhütte Strobl auf der Göriacheralm trinken wir einen Kaffee.

Es ist immer wieder schön, mit Haltersleut zu reden, so wie auch hier auf der Göriacheralm. Wir gehen gerade bei der Hütte raus und es beginnt zu tröpfeln, somit Regenschutz rauf und los geht es. Nach wenigen Minuten ist aber schon wieder alles vorbei. Die Almen mit den vielen Rindern rundherum versprühen „Heimatfilmidylle“ – vor allem, wenn so ein kleines Vieh, noch ganz wacklig auf den Beinen, daherkommt.



Foto: Ein Kalb und noch ganz wacklig auf den Beinen.

Elisabeth hat vor Kühen immer noch ein bisschen Respekt, aber mit genügend Abstand geht es. Heute geht es von Weidealm zu Weidealm und von Rindvieh zu Rindvieh! Wir wandern durch schöne Waldflächen hindurch über die  Turnauer Alm, weiter zur Rotsohl Alm und zur Schaller Alm. Bevor wir auf die Veitschalpe zum Graf Meranhaus aufsteigen, machen wir noch eine Pause bei Resi, der Halterin von der Schaller Alm.



Foto: Die Hütten sind immer wieder sehr einfallsreich dekoriert, so wie hier auf der Rotsohlalm.

Keine fünf Minuten sitzen wir in der Hütte und es beginnt zu regnen. In der Hütte haben sich bereits fünf Pilgerer eingefunden, die heute einen gemütlichen Schlechtwetter-Tag haben. Gemeinsam trinken wir ein Schnapserl und nach einem Kaffee und etwas Süßem bereiten wir uns auf den Aufstieg vor. Regenschutz rauf und eine Stunde bergauf und dann erreichen wir gegen 16.00 Uhr das Graf Meranhaus. Aufgrund des schlechten Wetters haben viele Nächtigungsgäste abgesagt und wir sind mit dem Hüttenwirt Georg nur zu viert auf der Hütte.


Video: Stolz haben wir unser Tagesziel erreicht!

 

Fazit: Von Alm zu Alm - eine Etappe, die zum Einkehren verleitet.

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Graf Meranhaus
Tel. 0043 664 1513220
geo1206@hotmail.com
Geöffnet von Mitte Mai bis Mitte Oktober

WICHTIG: Bitte Nächtigung vorreservieren!

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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