17. Etappe: Von der Veitschalpe nach Neuberg an der Mürz

17. Etappe: Von der Veitschalpe nach Neuberg an der Mürz

Geschrieben am 23.07.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Montag, 23.7.2018

Wanderdaten:

  • Sommersalat mit Schwarzbeerdressing und Wachtelei, Saibling-Ceviche mit Gartenkräuter, Rapsölmayonnaise, Buchweizen und Toastbrot, Karotten-Ingwersuppe mit asiatischem Gemüse, Kalbsschulterscherzel geschmort mit Maispolentacreme, Gemüse und Steinpilze, Lavendeleis mit Kirschenröster
  • 5,5 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 7 Stunden)
  • Ca. 20 Kilometer und 590 Höhenmeter bergauf und 1680 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Gasthof / Zimmer mit Dusche ;-)
  • Regenschutz getragen: Den Großteil des Tages

 

Heute ist genauso ein Wetter, wo man keinen Hund vor die Tür jagen würde. Starker Wind – im Gipfelbereich der Hohen Veitsch mit Windspitzen bis zu 110 km/h – schlechte Sicht, leichtes Nieseln und grausig kalt. Also … abwarten, Kaffee trinken und mit dem Hüttenwirt Georg plaudern.
Aber leider können wir hier den Tag nicht verbringen, da unsere nächste Etappe auf uns wartet. Wir ziehen alles an, was wir haben und marschieren los. Vorher noch ein Foto mit Georg und dann sind wir nicht mehr zu bremsen…



Foto: Georg begleitet uns für ein Foto vors Haus …. aber lange bleibt er nicht draußen ;-)

Wenn man erst mal draußen ist, gewöhnt man sich schnell an die Situation. Wir lassen den Gipfel aus und wandern in Richtung Klein-Veitschalm. Wir kennen die Veitschalpe auch von ihrer schönen Seite und somit ist es nicht ganz so schlimm, dass wir überhaupt keine Sicht haben.


Video: Auch so kann Weitwandern ausschauen. Nichts für Schönwetter-Wanderer ;-)

Aber auch bei so einer Wettersituation sind schöne Fotomotive am Weg zu finden, vom Alpensalamander bis hin zum Edelweiß. Aufgrund des starken Windes musste Silvia das Edelweiß halten, damit ich überhaupt ein Foto machen konnte.



Foto: Silvia musste aufgrund des starken Windes das Edelweiß festhalten, damit uns ein Foto gelingt.

Je weiter wir in tiefere Lagen kommen, desto schwächer wird der Wind und ab und zu lichten sich die Wolken und es regnet kaum noch. Ein perfektes Wetter für Steinpilze, die uns regelrecht vor die Füße gefallen sind. Vorsichtshalber nehmen wir sie mit und das wiederum hat sich letztendlich als sehr gut herausgestellt,  da wir im Gasthof eines Haubenkoches untergebracht waren.



Foto: Neuberg an der Mürz begrüßt seine Weitwanderer mit einer "GRIASS DI" Tafel.

In Neuberg an der Mürz angekommen beziehen wir das Zimmer und Elisabeth geht zum ansässigen Hausarzt, um sich das rechte Ohr anschauen zu lassen. Nach einer kurzen Ohrenspülung war alles in Ordnung und das Gehör funktionierte wieder einwandfrei. Es ist sehr nett in Neuberg und nach mehreren Tagen in den Bergen tut die Zivilisation richtig gut.



Foto: Der Weitwanderweg führt direkt durch das Münster in Neuberg an der Mürz.

Und zu guter Letzt haben wir uns auf das Abendessen gefreut. Hier als kleine Übersicht die 4-gängige Menüfolge:

Sommersalat mit Schwarzbeerdressing und Wachtelei, Saibling-Ceviche mit Gartenkräuter, Rapsölmayonnaise, Buchweizen und Toastbrot, Karotten-Ingwersuppe mit asiatischem Gemüse, Kalbsschulterscherzel geschmort mit Maispolentacreme, Gemüse und Steinpilze, Lavendeleis mit Kirschenröster.

Jetzt fallen wir müde ins Bett und hoffen nur, dass unsere Bergschuhe bis morgen wieder trocken werden. Gute Nacht und liebe Grüße aus Neuberg an der Mürz.

 

Fazit: Weitwandern ist … stundenlang durchnässt zu gehen und es „nicht“ zu hinterfragen ;-)

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Gasthof Holzer
Thomas Schäffer
Hauptstraße 9
A-8692 Neuberg an der Mürz
Tel. 0043 3857 8332
genuss@gasthofholzer.at
www.gasthofholzer.at

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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