18. Etappe: Von Neuberg an der Mürz zum Schneealpenhaus

18. Etappe: Von Neuberg an der Mürz zum Schneealpenhaus

Geschrieben am 24.07.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Dienstag, 24.7.2018

Wanderdaten:

  • Wildragout und Schweinsbraten mit Knödel und Kraut
  • 5,5 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 7,5 Stunden)
  • Ca. 15 Kilometer und 1400 Höhenmeter bergauf und 460 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Kaltwasser Waschbecken
  • Regenschutz getragen: 0 Minuten

 

Heute Vormittag machen wir unsere notwendigsten Büroarbeiten, und steigen erst gegen Mittag auf das Kalkplateau der Schneealpe auf. Der Rucksack wiegt mit unserem mobilen Büro, Standardausrüstung, Wasser und Essen ca. 12 – 13 kg und das Gewicht merkt man nach einigen Tagen schon. Grundsätzlich empfehlen wir allen Weitwanderern, auf das Gewicht sehr zu achten. Jedes Kilogramm macht sich bemerkbar und erschwert mitunter das Weiterkommen. Wer diesbezüglich unsere optimale Ausrüstungsliste zugeschickt haben will, kann uns jederzeit kontaktieren. Bitte einfach bei „aufWandern“ anmelden und eine E-Mail schicken.



Foto: Wir verabschieden uns von Thomas und Karolin vom Gasthof Holzer

Gegen 11.00 Uhr verabschieden wir uns bei Karolin und Thomas vom Gasthof Holzer und schauen gleich mal beim Büro des Tourismusverbandes Naturpark Mürzer Oberland vorbei. Wir haben durch unsere Arbeiten für den Rother Schneeschuhführer zahlreiche Touristiker kennengelernt, wie auch hier Daniela Paul. Wer Informationen zu Wanderungen oder Nächtigungen braucht, findet bei Daniela eine kompetente Ansprechperson -  Tel. 0043 3857 8321 11 – und richtet ihr bitte liebe Grüße von uns aus.



Foto: Wir wandern durch die weitläufigen Hochflächen der Schneealpe auf ca. 1700 m Seehöhe.

Erst gegen Mittag starten wir mit unserer Wanderung und dann geht es gleich mal 1000 Höhenmeter in einem durch auf das Kalkplateau. Es ist heiß und wir sind heute ein bisschen müde, somit gehen wir es langsam an. Nur gut, dass heute ein schöner beständiger Tag ist und keine Gewittergefahr vorausgesagt wurde. Die Landschaft der Schneealpe ist eine Wanderung wert - große Hochflächen, leicht kupiertes Gelände und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Wir erreichen gegen 18.30 Uhr den Gipfel und freuen uns auf den Abstieg zum Schneealpenhaus.



Foto: Ein Ausschnitt des Gipfelkreuzes vom Windberg auf 1903 m Seehöhe.

Wie wir bereits von den Talbewohnern erfahren haben, sind zwei junge Männer auf der Alm und bewirtschaften seit 1. Mai 2018 das Schutzhaus. Die Nachrichten und Informationen von Berg zu Berg sind übrigens verlässlicher als Internet und Co ;-)


Video: Kurz vor Ende der 18. Etappe zeigen wir unser Wanderung auf der Karte.

Doch bevor wir zu den „Neuen“ kommen, lernen wir noch Lore von der Schneealm kennen. Sie und ihr Mann Paul sind die Halter der Schneealm und für 175 Stück Vieh verantwortlich. Gemeinsam trinken wir noch einen Zirbenschnaps (mit Zirben von unserem Hausberg / Seetaler Alpen / Zirbitzkogel), um dann gegen 19.30 Uhr beim Schneealpenhaus anzukommen.



Foto: Lore von der Schneealm - wieder eine sehr nette Begegnung!

Die Hüttenwirte, Thomas und Michael erwarten uns schon und wir freuen uns auf ein gemütliches Abendessen bei einem traumhaften Ausblick, mit untergehender Sonne auf knapp 1800 m Seehöhe.

 

Fazit: Die weiten Hochflächen mit den vielen Rindern erinnern an alte Wild-West-Filme. Eine atemberaubend schöne Landschaft!

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Schneealpenhaus
Thomas Eder und Michael Fischer (die neuen Pächter seit 1. Mai 2018)
Tel. 0043 3857 2190 (Hüttentelefon)
www.alpenverein.at/schneealpenhaus
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober (witterungsabhängig)

 

Halterhütte Schneealm
„Lore von der Schneealm“
Hannelore und Paul Holzer
Tel. 0043 660 2907557

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

Eine Buchvorbestellung ist ab Jänner 2019 möglich!
Bitte sende uns eine E-Mail an office@aufwandern.at.