20. Etappe: Von der Rax nach Mürzzuschlag

20. Etappe: Von der Rax nach Mürzzuschlag

Geschrieben am 06.08.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Donnerstag, 26.7.2018

Wanderdaten:

  • Tomaten mit Mozzarella und Spaghetti mit Eierschwammerlsauce
  • 7 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 10,5 Stunden)
  • Ca. 24 Kilometer und 670 Höhenmeter bergauf und 1690 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Traumbadezimmer mit Regenwasserdusche
  • Regenschutz getragen: 0 Minuten


Foto: Der Abstieg von der Rax über den Schlangenweg zum Preiner Gscheid.

Heute verlassen wir die nördlichen Kalkalpen und wandern ganz nah der niederösterreichisch-steirischen Grenze nach Mürzzuschlag. Der Abstieg über den Schlangenweg und dem Waxriegelhaus (1361 m)  ist wunderschön angelegt und führt direkt zum Preiner Gscheid auf 1070 m Seehöhe. Bei Johnny auf der Edelweißhütte trinken wir gemütlich einen Kaffee. An perfekten Schönwettertagen ist der Parkplatz voll mit Autos, erzählt Johnny, doch heute sind ab Nachmittag wieder Gewitter angesagt und dann kommen deutlich weniger Wanderer. Übrigens ist hier ein perfekter Fotostopp mit dem Steiermarkherz. Denn wenn man schon „den“ Weitwanderweg in der Steiermark geht, muss hier einfach ein Foto gemacht werden ;-)



Foto: Beim Preiner Gscheid ist der perfekte Fotostopp – mit Steiermarkherz.

War der Weg bis hierher perfekt markiert und beschildert und auch sichtlich stark bewandert, sieht es ab dem Preiner Gscheid in Richtung Mürzzuschlag schon etwas anders aus. Es gibt ja kaum einen Nachteil ohne Vorteil, denn während der Wanderung kann man die Himbeeren direkt beim Vorbeigehen pflücken. Einfach das Video anschauen!


Heute ist es trocken, dann ist so ein verwachsenes Wegstück kein Problem. Doch wenn es regnet, ist es weniger lustig, da die Schuhe und Hosen innerhalb kurzer Zeit vollkommen nass werden. Nachdem wir das „Gestrüpp“ hinter uns gelassen haben, machen wir eine „Zeckenkontrolle“. Silvia ist auch gleich mal fündig geworden.
Somit an dieser Stelle ein wichtiger Hinweis für alle Weit- und auch Kurzwanderer: Gerade bei solchen Wegabschnitten gleich eine Zeckenkontrolle machen und wieder mal überprüfen, wie lange die letzte Auffrischungsimpfung her ist.



Foto: Bei solchen Wanderungen darf man auf die Zeckenkontrolle nicht vergessen – Silvia wurde gleich fündig.

Auf der heutigen Etappe begegnen uns sehr wenige Wanderer und wahrscheinlich finden wir deshalb so viele Eierschwammerl. Und wenn man mit dem Schwammerl suchen erst einmal beginnt, dann ist es wie mit Chips essen, man kann einfach nicht mehr aufhören. Während der Wanderung rufen wir unsere Vermieterin für diese Nacht an und teilen ihr mit, dass wir jede Menge Schwammerl mitbringen werden. Der Abstieg nach Mürzzuschlag ist neu beschildert und sehr gut zu finden.



Foto: Elisabeth ist mit ihrem neuen Hut sichtlich zufrieden

In Mürzzuschlag freuen wir uns auf ein Eis und dann entdeckt Elisabeth auch noch ein Hutgeschäft. Das Resultat: Ab nun mit einem neuen Strohhut unterwegs ;-)

Von Mürzzuschlag wandern wir noch wenige Kilometer entlang des Bahnwanderweges zum Gästehaus Auer, wo uns Grete und Gerfried schon erwarten. Wir schließen unseren heutigen Tag mit einem gemeinsamen Abendessen - mit Schwammerl versteht sich - und einem guten Rotwein ab.

 

Fazit: Wir verlassen den Kalk und wandern in die Stadt.

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Gästehaus Auer
Grete und Gerfried
Schöneben - Ganz 3
A - 8680 Mürzzuschlag
Tel.: 0043 3852 4464
www.hausauer.at

 

Einkehrtipp unterwegs:

Edelweißhütte am Preiner Gscheid
Andrea und Johnny
Tel.: 0043 660 3930408
www.edelweisshütte-rax.at

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

Eine Buchvorbestellung ist ab Jänner 2019 möglich!
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