21. Etappe: Von Mürzzuschlag auf die Pretul

21. Etappe: Von Mürzzuschlag auf die Pretul

Geschrieben am 07.08.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Freitag, 27.7.2018 und Samstag, 28.7.2018

Wanderdaten:

  • Erdäpfelpuffer mit Cremefisolen und Mangold zu Mittag und faschierten Braten mit Kartoffel am Abend
  • 8 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 10,5 Stunden)
  • Ca. 25 Kilometer und 1500 Höhenmeter bergauf und 600 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Dusche im Zweibettzimmer beim Roseggerhaus
  • Regenschutz getragen: 50 Minuten – jedoch ständiges Auf und Ab des Regenponcho

Die Wegstrecke von Mürzzuschlag auf die Pretul haben wir arbeitsbedingt auf 2 Tage machen müssen. Silvia fährt mit dem Zug nach Knittelfeld, da sie eine geführte Wanderung zur Mondfinsternis machen wird und ich bin ganz gemütlich von Mürzzuschlag nach Spital am Semmering gewandert.


Video: Entlang des Bahnwanderweges kurz vor Spital am Semmering

Am Samstagvormittag haben wir uns wieder getroffen, um gemeinsam den zweiten Teil der 21. Etappe weiterwandern. Von Spital auf das Stuhleck geht es ca. 3 Stunden, hauptsächlich durch den Wald bergauf. Wir kommen direkt beim Karl Lechner Haus vorbei und waren positiv überrascht, was auf der Tageskarte steht: Erdäpfelpuffer mit Cremefisolen und Mangold - sehr untypisch für Hütten!  Das Karl Lechner Haus, das nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet hat,  wird von verschiedenen Alpenverein-Teams betreut, daher gibt es jedes Wochenende auch eine andere Menüabfolge. Wir können es nur empfehlen!



Foto: Das Gipfelkreuz vom Stuhleck mit dem Alois-Günther-Haus im Hintergrund.

Bis auf das Stuhleck ist es nicht mehr weit. Eine besondere Wetterstimmung begleitet uns seit Mittag: In Richtung Süden hören wir es Donnern, gegen Osten hin sehen wir einen wunderschönen Regenbogen und vor uns wechseln sich Sonne und Wolken ab. Es ist Samstag, doch wir treffen keine Menschenseele. Scheinbar ist den Wanderern das Wetter zu unbeständig.

Da hat Weitwandern einen großen Vorteil: Wenn man sich mehrere Etappen vorgenommen hat, dann „muss“ man gehen.



Foto: Eine wunderbare Wetterstimmung mit Regenbogen

Entlang der Fischbacher Alpen wandern wir über die weichen Bergrücken, auf denen zahlreiche Windräder stehen. Bei kurzen Trinkpausen bestimmen wir die Bergregionen gegen Norden hin. Wir sehen unsere Wegstrecke der letzten Tage und sind begeistert, wie weit man innerhalb einer Woche zu Fuß kommt.



Foto: Der neu errichtete Weg durch das Moor

Über eine neue errichtete Steganlage beim Schwarzriegel-Moor geht es weiter zur Peter-Bergner-Warte, die wir schon von unseren Schneeschuhwanderungen kennen. Hier lassen wir uns noch ein bisschen Zeit – machen Fotos und Videos -  da der Abstieg zum Roseggerhaus nur noch ein paar Minuten dauert.


Video: Bei der Peter-Bergner-Warte

Die Fischbacher Alpen sind ein wanderbares Gebiet, das wir ganzjährig empfehlen können. Wer bei diesen heißen Temperaturen bereits an den Winter denkt, sollte sich die Tour Nr. 60 in unserem Rother Schneeschuhführer Steiermark anschauen und gleich für den Winter einplanen.



Foto: Wunderbare Abendstimmung auf der Pretul

 

Fazit: Weiche Bergrücken mit einem 360° Ausblick – Herz, was willst Du mehr!

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Roseggerhaus - Naturfreunde
Tel.: 0043 3170 522
www.roseggerhaus.naturfreunde.at

 

Einkehrtipp unterwegs:

Karl Lechner Haus – Alpenverein
(nur an Wochenenden und Feiertagen geöffent)
Martin Viehberger
Tel.: 0043 676 6388425
Hüttentelefon: 0043 676 4464643
www.alpenverein.at/karllechnerhaus

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

Eine Buchvorbestellung ist ab Jänner 2019 möglich!
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