6. Etappe: Von der Hochmölblinghütte nach Wörschach

6. Etappe: Von der Hochmölblinghütte nach Wörschach

Geschrieben am 12.06.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Wanderdaten: 4 ½  Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 6 Stunden) auf 17 Kilometer und 200 Höhenmeter bergauf und 1150 Höhenmeter bergab.

Im Stockbett der Präsidenten-Suite schläft es sich mit Seidenschlafsack und zwei Wolldecken vorzüglich. Die Hütte hat Frischhaltegarantie, denn im Waschraum gibt es nur Kaltwasser und das nur im Waschbecken – duschen wird ja sowieso überbewertet!



Foto: Wer hat, der hat: Die Präsidenten Suite für uns auf der Hochmölblinghütte.

Nach einem sehr guten heißen Kaffee freuen wir uns auf den Abstieg bei einem noch blauen Himmel. Zum Abschied schenkt mir Armin eine Packung Ohropax, da ich am Samstag Geburtstag habe und wir voraussichtlich im Lager auf der Hesshütte im Gesäuse schlafen werden. DANKE Armin, sehr nett von Dir.



Foto: Der Hüttenwirt Armin auf der Hochmölblinghütte.

Der Abstieg gestaltet sich sehr abwechslungsreich, über mehrere unbewirtschaftete Almflächen, durch die Wörschachklamm weiter in den Ort Wörschach. Auf dem Weg treffen wir nun auch drei Wanderinnen und kommen gleich sehr nett ins Gespräch.



Foto: Gemeinsam genießen wir den Ausblick.

Über die Schneehitzalm geht es zur Bärenfeuchtenalm, wo wir einen besonders schönen Blick auf den markanten Grimming haben, der auf unserer „Gipfel-to-do-Liste“ steht.



Foto: Der Blick von der Bärenfeuchtenalm auf den Grimming.

Auffallend sind die zahlreichen Orchideen am Weg. Wie wir später von Severin Moser erfahren, gibt es im Gemeindegebiet von Wörschach über 30 Orchideenarten. Uns sind bis jetzt ca. acht davon aufgefallen.



Foto: Rote Waldvöglein

Die Kraft des Wassers zeigt sich besonders schön in der Wörschachklamm. Die spektakulär angelegten Holzstege führen uns durch die Klamm, wo um das Jahr 1880 Händler und Fuhrwerker mit Pferdegespannen gefahren sind – heute kaum vorstellbar.



Foto: Die Wörschachklamm ist das Highlight des Tages.

Wir kommen gerade zu Jutta, die den Kiosk beim Eingang der Klamm führt, als dunkle Wolken aufziehen und es leicht zu regnen beginnt. Die für nachmittags angekündigten Gewitter brauen sich zusammen.  Unser Quartier für diese Nacht ist der Poschenhof im Zentrum von Wörschach. Kaum dort angekommen beginnt es zu regnen und wieder haben wir mit dem Wetter ein sehr großes Glück.



Foto: Beim Eingang der Wörschachklamm gibt es bei Jutta Kaffee und selbstgemachte Mehlspeisen und schöne Souvenirs.

Fazit: Mit dieser Wanderung lassen wir nicht nur das Tote Gebirge hinter uns, sondern auch viele engagierte nette Wirtsleute.

 

Unser Nächtigungstipps in Wörschach:

Gästehaus – Restaurant
Poschenhof
Tel. 0043 368222277
info@poschenhof.at
www.poschenhof.at
Sonntag Ruhetag

 

Privatzimmervermietung

Annemarie und Severin Moser
Tel. 0043 3682 24407
haus.moser@aon.at
www.hausmoser.com

TIPP: Eigener Wellnessbereich und Kochgelegenheit im Haus.

 

Die Wörschachklamm:

Öffnungszeiten: täglich von Mai bis Oktober von 8.00 bis 18.00 Uhr
Eintrittspreise: EW € 4,50
Gratis-Eintritt mit der Sommercard und Steiermark-Card
Tel. 0043 3682 22045 oder 0043 676 87837334

TIPP: Der Kaffee und die hausgemachten Mehlspeisen bei Jutta beim Klammstüberl sind zu empfehlen.

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

Eine Buchvorbestellung ist ab Jänner 2019 möglich!
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