26. Etappe: Von Anger bei Weiz nach Pöllau

26. Etappe: Von Anger bei Weiz nach Pöllau

Geschrieben am 14.08.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Freitag, 10.08.2018

Wanderdaten:

  • Lumpensaures und Mostspritzer mit Hirschbirnenschnaps als Nachspeise und Buffet-Abendessen beim Jufa
  • 5  Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 7 Stunden)
  • Ca. 21 Kilometer und 570 Höhenmeter bergauf und 600 Höhenmeter bergab.

Weitwanderfinessen:

  • Körperpflege: Doppelzimmer mit Dusche
  • Regenschutz getragen: ca. 1 Stunde – leichtes Gewitter mit Regen

 

Los geht´s in Knittelfeld gegen 8.00 Uhr. Wir fahren mit dem Zug nach Bruck an der Mur, weiter nach Graz und dann mit dem Bus (nur einmal umsteigen) bis nach Anger bei Weiz.



Foto: Beim Bahnhof in Knittelfeld mit frischer Ausrüstung und Vorfreude auf die nächsten Etappen

Um 12.15 Uhr starten wir in Anger bei der Bushaltestelle, die vor gut einer Woche unser Abschlusspunkt der 25. Etappe war. Die Zeit vergeht schnell und eine Woche zu Hause ist da und wieder weg und schon sind wir wieder am Weitwanderweg unterwegs. Von unserem Gefühl her scheint es, als ob wir gar keine Weitwanderpause gemacht hätten. Der Unterschied ist nur, dass wir mit ganz frischer Ausrüstung unterwegs sind und der Rucksack sich erst wieder „einsitzen“ muss.



Foto: Die Abwechslung macht einen Weitwanderweg aus - hier durch besiedeltes Gebiet in Anger

Die erste halbe Stunde führt uns der Weg durch besiedeltes Gebiet. Wir wandern bei schönen gepflegten Häusern mit Obstgärten vorbei und  freuen uns über jedes schattenspendende Platzerl. Es ist sehr heiß und die frischen T-Shirts sind schon wieder Geschichte ;-)



Foto: Eine Kamoudgoss´n - na dann, vielleicht erwartet uns hier auch eine Kamoudwanderung

Der Weg führt kontinuierlich über Waldwege, Forststraßen und einen alten Fahrweg mit tiefen Fahrspuren bergauf. Nachdem wir die Anhöhe erreicht haben, wandern wir gemütlich dahin und machen eine Kaffeepause beim Forellenhof. 

Weiter geht’s, bis wir die Jochbauer-Höhe auf 875 m Seehöhe, den höchsten Punkt unserer Wanderung und sozusagen auch den „Eingang“ in den Naturpark Pöllauer Tal, erreichen. Wir erhöhen unser Schritttempo etwas, da es rundherum „herumkramurdelt“, damit meint Silvia leichtes blitzen und donnern in sicherer Entfernung. Die Wettersituation stresst uns hier weniger, da wir in keinem ausgesetzten Berg- und Almenbereich unterwegs sind und immer wieder Schutz finden könnten. Während des Abstieges beginnt es leicht zu regnen, aber in den dichten Wäldern wandern wir fast regengeschützt weiter.



Foto: Die dichten Buchenwälder bieten Schutz bei leichtem Regen

Die Landschaft und die Vegetation verändern sich. Wir überqueren wildromantische Bacherl in finsteren Buchenwäldern und erleben viele stimmungsvolle Naturbilder. Bevor wir die letzten Höhenmeter nach Pöllau absteigen, besuchen wir noch Ziagl´s Buschenschänke. Zum Besteck gibt es eine Schürze dazu, damit wir vor Kernölflecken verschont bleiben. Mit dem Chef des Hauses trinken wir nach der Jause unseren ersten Hirschbirnenschnaps – ein hochprozentiger Genuss!



Foto: Mit Schürze beim Jausnen – Kernölvorsorge ;-)

Mittlerweile blitzt und donnert es rundherum und auch der Regen wird stark, doch wir sind bei der Weinbar sehr gut aufgehoben. Die letzten paar Meter nach Pöllau bringt uns Renate mit dem Auto zu unserem Hotel. Gemütlich, bei Starkregen nicht mehr gehen zu müssen. DANKE an dieser Stelle für dieses Service ;-)

 

Fazit: „Wo Menschen Hirschbirnen lieben“ - dort wandern wir hin

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Bio-Landerlebnis-Resort JUFA Pöllau
Marktstraße 603
A-8225 Pöllau
poellau@jufa.eu

 

Einkehrtipps unterwegs:

Ziagl´s Laube
Buschenschank Schweighofer
Rabenwald 63
A-8225 Pöllau
Tel. 0043 3335 2162
ziaglslaube@gmx.at
www.ziaglslaube.at
www.facebook.com/ziaglslaube

Forellenhof Holzerbauer
Floing 111
A-8184 Anger
Gasthof.holzer@aon.at
www.forellengasthof.com
https://www.facebook.com/Forellenhof-Holzerbauer

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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