14. Etappe: Von der Tonnerhütte nach Obdach

14. Etappe: Von der Tonnerhütte nach Obdach

Geschrieben am 27.09.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Mittwoch, 26.09.2018

Wanderdaten:

  • 5 ½ Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 7 Stunden)
  • Ca. 18 Kilometer und ca. 830 Höhenmeter im Auf- und 1530 im Abstieg
  • Frittatensuppe, Steirerschnitzel mit Röstkartoffel und Schokokuchen

Bedeutsam für diese Etappe:

  • Aufstieg auf den Zirbitzkogel bei Nebel und Schlechtwetter nicht zu empfehlen
  • Das Schutzhaus und das Gipfelkreuz sind nur wenige Meter voneinander entfernt

Weitwanderfinessen:

  • Regenschutz getragen: gar nicht ;-)
  • Körperpflege: Schon wieder eine Badewanne!

 

Guten Morgen von der Tonnerhütte. Wir schauen aus unserem Zirbenbadezimmer und erkennen die Passlandschaft rund um Neumarkt, dahinter den Grebenzenstock und in der Ferne die südlichen Kalkalpen. Und wenn man das so beschreiben kann, muss schönes Wetter sein ;-)

Wir haben so ein Glück mit dem Wetter. Wenn wir so dahingehen, kann man es gar nicht schätzen, aber wenn man bewusst darüber nachdenkt, ist es kaum zu glauben, dass wir seit unserem Start in Schladming kein einziges Mal einen Regenschutz gebraucht haben. KEINE einzige Minute!

Von der Tonnerhütte geht es gleich direkt zur Herterhöhe, wo sich eine Aussichtsplattform, mit Panoramatafeln zum Orientieren, befindet. Ab hier ist man in der waldfreien Zone unterwegs und sieht vor sich den Aufstieg auf den Zirbitzkogel. Beim Aufstieg überqueren wir mehrere kleine Bacherl und sehen jetzt zum ersten Mal zugefrorene Stellen und Eisplatten. Es wird kühl am Berg.



Foto: Zum ersten Mal sehen wir zugefrorene Stellen am Berg

Wir haben noch eine halbe Stunde bis zum Gipfel, da kommen uns Anna und Sieglinde entgegen. Die beiden Damen gehen die 14. Etappe mit uns mit. Anna kennen wir noch nicht so lange, erst seit sie im Zirbenland Steiermark arbeitet und Sieglinde ist seit vielen Jahren unsere Freundin und mittlerweile unsere „rechte Hand“ für alles Organisatorische der Fa. WEGES. Falls jemand bei uns anruft und wir nicht erreichbar sind, hebt Sieglinde ab.

Wir wandern gemeinsam zum Gipfelkreuz und machen dort eine lange Pause mit Champagner, den uns Sieglinge mitgebracht hat. Das edle Tröpfchen haben wir uns selbst versprochen, wenn wir über die Schladminger Tauern ohne Regenschutz kommen. Und Versprechen (auch wenn sie an sich selbst gerichtet sind) muss man einhalten. Sieglinde hat noch Kuchen gebacken und somit lassen wir es uns, bei schönstem Wetter und vollkommener Windstille am Zirbitzkogel auf knapp 2400 m Seehöhe, gut gehen.



Foto: Champagner am Zirbitzkogel

Beim Schutzhaus und am Gipfel sind viele Wanderer, heute auch ganz viele Kinder, die einen Schulausflug machen. Wir freuen uns schon auf den vertrauten Abstieg zur Waldheimhütte und nehmen uns die Zeit für Fotos. Silvia gibt Anweisungen und wir drei positionieren uns.

An dieser Stelle gleich eine kleine Aufmerksamkeit für unsere Blogleser: Wenn Dir ein Foto besonders gut gefällt, vielleicht als Desktophintergrundfoto, einfach ein E-Mail an office@aufwandern.at und wir schicken es Dir gerne zu.



Foto: Aufstellung, meine Damen ;-)

Es ist sagenhaft schön und wir unterhalten uns über dies und das und die Zeit verfliegt. Der Blick zurück auf das Schutzhaus und das Gipfelkreuz ist für uns alle sehr bekannt und doch müssen wir stehenbleiben und schauen. Nachdem mir ein SO SCHÖN über die Lippen bzw. aus dem Herzen gekommen ist, fragt uns Sieglinde, ob wir das noch genießen können, wo wir doch so viel unterwegs sind. JA, das können wir und wie ;-)



Foto: Das Helmut-Erd-Schutzhaus am Zirbitzkogel

Sieglinde begleitet uns „nur“ heute und Anna (Zirbenland Steiermark) geht alle zwei Etappen und somit die ganze Stecke der Südroute, die durch das Zirbenland führt, mit. Anna ist gerne in den Bergen unterwegs und fühlt sich sichtlich wohl. Es sind zwei sehr schöne Etappen im Zirbenland und auf jeden Fall eine „Kurz-Weitwanderung“ wert.


Video: Sieglinde und Anna mit uns im Zirbenland Steiermark

Auf dem Weg zur Waldheimhütte machen wir noch ein paar coole Fotos. Extrem coole Fotos ;-) Es ist einfach schön, mit Freundinnen so Sachen auszuprobieren, vor allem wenn sie solche Stunts mit uns mitmachen. DANKE Mädels.



Foto: Vier coole Frauen unterwegs im Zirbenland ;-)

Weiter geht es zur Waldheimhütte. Wir trinken mit Siegi, dem Chef des Hauses, ein Schnapserl, damit der Brauch nicht abkommt und gehen etwas flotter nach Obdach. Um 18.00 Uhr haben wir einen Termin mit Andreas und Roland von der Fa. Hyphen. Die Outdoorbekleidung von HYPHEN testen wir ja bereits den ganzen Sommer und sind sehr begeistert.



Foto: Die Waldheimhütte muss man einfach kennen ;-)

Wir nächtigen heute beim Groggerhof in Obdach. Lustig ist es für uns schon, unweit von zu Hause zu schlafen, doch würde eine Nachhausefahrt unser Gefühl vom Weitwandern zu sehr unterbrechen.

Somit freuen wir uns auf eine Nacht in Obdach.

 

Fazit: Der Zirbitzkogel – bekannt und beliebt und von weither sichtbar.

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Landhotel Groggerhof
A-8742 Obdach, Hauptstraße 23
Tel. 0043 3578 2201
office@groggerhof.at
www.groggerhof.at

 

Einkehrtipps unterwegs:

Helmut-Erd-Schutzhaus am Zirbitzkogel
Werner Grillitsch
Tel.: 0043 664 9140283
www.zirbitzkogel.at

 

Waldheimhütte
Fam. Grillitsch
8742 St. Anna, Laventegg 57
Tel.: 0043 3578 8205

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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