18. Etappe: Von Glashütten nach Deutschlandsberg

18. Etappe: Von Glashütten nach Deutschlandsberg

Geschrieben am 02.10.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Sonntag, 30.9.2018

Wanderdaten:

  • 4 1/4 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 6 Stunden)
  • Ca. 17,7 Kilometer und ca. 210 Höhenmeter im Auf- und  1070 im Abstieg
  • Kastanien mit Schilchersturm
  • Hausplatte für zwei Personen mit Salat und Schilcherverkostung

Bedeutsam für diese Etappe:

  • Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit am Weg
  • Schöne Ausblicke auf das Etappenziel Deutschlandsberg
  • Die ersten Kastanienbäume
  • Im Weinland angekommen

Weitwanderfinessen:

  • Regenschutz getragen: gar nicht
  • Körperpflege: Dusche im Zimmer

 

Und wieder schauen wir aus dem Fester unserer Unterkunft und stellen fest: blauer Himmel und ein wunderschöner Sonnenaufgang. An dieser Stelle müssen wir festhalten, dass wir bereits seit 15 Tagen durchgehend unterwegs sind, ohne einen einzigen Regentropfen. Das kann schön langsam nur noch an uns liegen – wenn Engerl wandern ;-)



Foto: Sonnenaufgang in Glashütten

Heute ist Sonntag und Nadja Lorenz vom Tourismusverband Schilcherland kommt uns abholen. Sie geht am Vormittag ein Stück mit. Wir freuen uns sehr, da wir bereits seit Jahren mit ihr Kontakt haben. Kennengelernt haben wir uns durch die Recherche für unseren Schneeschuhführer, da wir für das Buch auch damals bereits in der gesamten Steiermark unterwegs waren und mit vielen Tourismusverantwortlichen zusammengearbeitet haben.



Foto: Zentrum Glashütten

Wir starten mit Nadja sozusagen im Zentrum von Glashütten und schauen uns dabei auch gleich gemeinsam die Markierungen vom Gletscher zum Wein an. Wenn das „Vom-Gletscher-zum-Wein-Pickerl“ fehlt, wird es heute selbstverständlich von Nadja selbst nachgeklebt. Wir sprechen auch über Nächtigungsmöglichkeiten, da es in Glashütten zukünftig schwieriger sein wird, zu nächtigen. An dieser Stelle können wir gleich den Kontakt zu Nadja Lorenz herstellen, falls es Fragen gibt (Kontaktdaten sind am Ende des Blogs zu finden).



Foto: Unterwegs auf der 18. Etappe mit Nadja Lorenz – Tourismus Schilcherland

Am Vormittag sind wir hauptsächlich im bewaldeten Gebiet unterwegs. Wir steigen heute ja insgesamt ca. 1000 Höhenmeter bergab. Noch ist es kühl, vor allem im Wald vertragen wir mehrere Schichten beim Anziehen ganz gut. Gegen Mittag verabschieden wir uns von Nadja und wir machen alsbald eine Pause in einem windgeschützten, sonnigen Platzerl in der Nähe des ehemaligen Gasthofes Parfusswirt.



Foto: Wir müssen stehenbleiben und bewusst raufschauen, da die Farben der Laubbäume so schön sind

Je weiter wir bergab steigen, desto wärmer wird es. Der Weg führt weiterhin hauptsächlich im Wald und wir haben schon so einen Gusto auf einen Kaffee. In Trahütten angekommen, dem einzigen Ort auf dem Weg, wurde unser Verlangen leider nicht gestillt. Kein Gasthaus ;-(



Foto: Wir wandern durch Trahütten

Gleich nach Trahütten kommen wir zu einem wunderbaren Aussichtspunkt. Eine Wiese mit freiem Blick auf Deutschlandsberg. Hier kann man bis zur Riegersburg sehen, an der wir bei der Nordroute vorbeigewandert sind.



Foto: Wir sehen bereits auf Deutschlandsberg

Es ist schön hier und wir machen wieder ein Wandertipp-Video. Die Wandertipps sollen euch einfach zum Nachdenken anregen und vielleicht das Wandern dort und da erleichtern. Gerade wenn man so viel unterwegs ist, wie wir, macht man auch viele Erfahrungen und diese wollen wir euch in den Videos mitteilen.


Video: Einteilung ist das halbe Leben ;-)

Viele Kastanien liegen am Weg und wir freuen uns schon auf Kastanien und Schilchersturm beim Jauk. Diesen Tipp haben wir von Nadja bekommen. Der Haken ist nur, dass wir bis spätestens 17.00 Uhr dort sein müssen. Aber mit so einem Ziel vor Augen geht es sich gleich flotter. Unglaublich, wie schnell wir sein können, wenn wir wollen ;-)



Foto: Wir kommen in die Kastaniengegend … JUHU!

Durch die Klausen geht es nach Deutschlandsberg. Zum Glück ist das Jufa, unser Nächtigungsbetrieb, gleich zu Beginn von Deutschlandsberg und gleichzeitig auch bei der Auffahrt zur Burg. Wir geben unsere Rucksäcke an der Rezeption ab und gehen noch ca. 15 Minuten bergauf zum Jauk.

 



Foto: Gerd beim Triften der Kastanien

Die Kastanien, der Schilchersturm und die Aussicht auf die Burg waren jeden Höhenmeter wert. Gerd erklärt uns das Geheimnis von wirklich guten Kastanien. Nach diesem Aperitif gehen wir zum Nachbarn und bekommen einen herrlichen Grillteller serviert. Zum Essen empfiehlt uns Lisa, die Juniorchefin und ehemalige Weinkönigin, eine Schilcher-Trilogie. Das musst du ausprobieren, wenn du in der Nähe bist.



Foto: Eine Schilcher-Trilogie – ein wahrer Genuss

Sobald die Sonne weg ist, kommt der Wind und es wird kühl. Nach dem Essen ist der kurze Rückweg eine Wohltat, vorallem mit der beleuchteten Burg in der Abenddämmerung. Ein wahrer Blickfang.



Foto: Die beleuchtete Burg beim Nachhauseweg

 

Fazit: Wir verabschieden uns von den Bergen – 1000 Höhenmeter bergab zum Wein

 

Unsere Einkehr- und Nächtigungstipp:

JUFA Deutschlandsberg
8530 Deutschlandsberg, Burgstraße 5
Tel. 0043 5 7083 260
deutschlandsberg@jufa.eu
www.jufa.eu

 

Stöcklpeter
Fam. Jauk-Wieser
8530 Deutschlandsberg, Schlossweg 51-55
Tel. 0043 3462 2889
stoecklpeter1@gmail.com
www.stoecklpeter.at

Gasthof geöffnet: Fr/Sa/So und Feiertage
Winzerzimmer

 

Einkehrtipps in Deutschlandsberg:

Jauk Weinbau und Buschenschank
8530 Deutschlandsberg, Schlossweg 45
Tel. 0043 3462 4431 oder 0043 699 10695249
buschenschank.jauk@gmx.at

 

Information:

Tourismusverband Schilcherland
Nadja Lorenz
8530 Deutschlandsberg, Hauptplatz 34
Tel. 0043 3462 7520
deutschlandsberg@schilcherland.at
www.schilcherland.at

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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