21. Etappe: Von Eibiswald auf den Remschnigg

21. Etappe: Von Eibiswald auf den Remschnigg

Geschrieben am 05.10.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Dienstag, 2. Oktober 2018

Wanderdaten:

  • 6 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 8 Stunden)
  • Ca. 24 Kilometer und ca. 1000 Höhenmeter im Auf- und  740 im Abstieg
  • Sterzsuppe, Backhendl mit Kartoffel und Salat

Bedeutsam für diese Etappen:

  • Kontinuierlicher Aufstieg auf Waldwegen
  • Der letzte Höhenrücken der Südroute auf fast 800 m
  • Wanderung entlang der Grenze zu Slowenien

Weitwanderfinessen:

  • Regenschutz getragen: gar nicht
  • Körperpflege: Dusche im Zimmer

 

Eibiswald war für uns bis gestern ein weißer Fleck auf der Landkarte. Wir waren sehr überrascht, ein richtig feines Ortszentrum mit zahlreichen Fachgeschäften vorzufinden. Da wir bereits seit 3 Wochen unterwegs sind und davon den Großteil fernab der Zivilisation verbracht haben, tut sowas richtig gut. Ein Frisörtermin ist auch schon überfällig, fällt mir bei dieser Gelegenheit ein ;-)



Foto: Eibiswald, eine einladende Stadt am Fuße der Soboth

Wir treffen uns mit Nora Ruhri vom Tourismusverband Schilcherland Eibiswald und wie es ab und zu so ist, wenn man sich sympathisch findet, plaudert man länger als erwartet und wir starten erst am späten Vormittag. Es ist nicht nur das Wandern oder die Strecke, sondern es sind auch die Menschen und die Gespräche, die das Weitwandern zum besonderen Erlebnis machen.



Foto: Nora vom Tourismusverband informiert gerne übers Wandern in der Region

Gegen Mittag ist die Wettersituation schon wieder perfekt und wir finden zahlreiche Fotomotive. Die Wolken, die Herbstfarben und wenig verbautes Gebiet, das ist mit wenigen Worten beschrieben, was wir beim Aufstieg auf den Remschnigg vorfinden.



Foto: Eine schöne Landschaft, durch die wir wandern

Zwischendurch geht es ziemlich steil bergauf. Man darf sich nicht täuschen lassen, in der Südweststeiermark gibt es auch einige KG-Anstiege. Silvias Lieblingsdefinition für steile, anstrengende Strecken. KG – KURZ und GIFTIG. Unsere Freundin Helga hat bei einer Wanderreise KG anders interpretiert, sie meinte, es bedeutet KA GAUDE!



Foto: Wir wandern entlang des Grenzpanoramaweges

Der Weg führt entlang des Grenzpanoramaweges, der uns bereits bekannt ist. Wir sind die Strecke von der Soboth nach Leutschach vor einigen Jahren schon einmal gewandert. Interessant ist es, an den ehemaligen Grenzhäusern und den offenen Schranken vorbei zu kommen. Wir gehören noch zu der Generation, die mit Grenzkontrollen und langen Wartezeiten vor der Grenze großgeworden ist.



Foto: Willkommen in Slowenien

Der Höhenrücken Remschnigg liegt auf knapp 800 m Seehöhe und gehört zum Poßruck, mit der höchsten Erhebung, dem Klementkogel auf 1052 m. Vielen Wanderern ist dieses Gebiet im Süden der Steiermark eher unbekannt. Wir haben hier am Remschnigg auch eine Schneeschuhwanderung aufgezeichnet und eines muss man sagen, es ist ein besonderes Erlebnis, mit Schneeschuhen in der Südsteiermark zu wandern.

Die freien Wiesen- und Weideflächen geben einen wunderschönen Blick auf die Südsteiermark und auf das Schilcherland frei. Wir sind begeistert und lassen uns Zeit, um interessante Fotomotive zu finden. Die Temperaturen sind angenehm, nur gegen Abend hin wird es spürbar kälter und eine Jacke tut gut.



Foto: Am Remschnigg mit Ausblick auf die Hügellandschaft der Südsteiermark

Wir schließen die Wanderung beim Serschenhof ab und lassen uns vom IST-Taxi um 19.00 Uhr abholen und zum Rebenlandhof Resch in Leutschach bringen, wo wir die nächsten Tage wohnen werden.



Foto: Besondere Abendstimmung am Remschnigg

 

Fazit: An der Grenze entlang erhebt sich die Steiermark noch einmal auf über 1000 m.

 

Unsere Einkehr- und Nächtigungstipp:

Serschenhof
Familie Tertinjek
8463 Leutschach, Remschnigg 57
info@serschenhof.at
www.serschenhof.at

Besonderheit: JAUSENBOX in der Nähe des Hofes

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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