10. Etappe: Von St. Peter am Kammersberg bis nach Murau

10. Etappe: Von St. Peter am Kammersberg bis nach Murau

Geschrieben am 23.09.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Samstag, 22.09.2018

Wanderdaten:

  • 5 ¼  Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 6 ¼  Stunden)
  • Ca. 18 Kilometer und ca. 1100 Höhenmeter im Auf- und Abstieg
  • Leberknödelsuppe, Pilzvariation (heute selbst gesammelt) mit Reis und Salat, Eis

Bedeutsam für diese Etappe:

  • In einem Stück knapp 1100 Höhenmeter rauf und wieder runter
  • Wir kommen in eine Stadt und das tut nach 8 Tagen richtig gut

Weitwanderfinessen:

  • Regenschutz getragen: gar nicht ;-)
  • Körperpflege: Badewanne… ein Traum

 

In der Nacht hat es geschüttet und die Windböen waren deutlich zu hören. Wenn man viel outdoor unterwegs ist, schläft man einfach nicht so gut. Mit den Gedanken ist man immer beim Wetter, da es zu den wichtigsten Dingen gehört. Der Tag besteht aus Gedanken ums Wetter, Essen, Wandern und Schlafen. Klingt einfach, ist aber nicht immer so.



Foto: Immer wieder schöne Ausblicke am Weg – im Hintergrund der Greim

Wie immer läutet um 6.01 Uhr der Wecker, da es regnerisch und unbeständig ist, haben wir keinen Stress und frühstücken gemütlich. Laut Wetterbericht soll es gegen Mittag immer besser werden. Nach 10.00 Uhr bringt uns Kurt, der Chef vom Berghof, zurück nach St. Peter am Kammersberg zum Ausgangspunkt der 10. Etappe. Es ist angenehm kühl beim Aufstieg. Vor uns liegen in einem Stück ca. 1100 Höhenmeter. Heute haben wir einen großen Vorteil, der Großteil unseres Gepäcks wurde nach Murau ins Hotel Lercher gebracht. Somit haben wir nur einen Rucksack und der ist verhältnismäßig leicht.



Foto: Wir haben viele Pilze gefunden, einfach wunderbar.

Der Großteil des Weges führt entlang einer Forststraße, was vorteilhaft ist, da man durch einen gezielten Stockeinsatz sehr schnell bergauf gehen kann. Heute werden wir von Pilzen und Eierschwammerl öfters in unserem Schwung unterbrochen, aber bei so schönen Exemplaren können wir einfach nicht vorbeigehen.



Foto: Schönes Fotomotiv, aber in der Funktion als Wegweiser ein bisschen zugewachsen;-)

Wir wandern heute entlang des Hemma Pilgerweges, der in diesem Teilstück sehr gut markiert ist. Auf den Almen sind noch einige Kühe hier. Der Wanderweg führt durch die Weideflächen hindurch und die Durchgänge bei den Zäunen sind sehr eng. Bei einem Durchgang ist Silvia – eigentlich ihr Rucksack - einfach steckengeblieben. Wir haben uns köstlich amüsiert.



Foto: Die Durchgänge sind nix für dickere Weitwanderer… Silvia ist (mit dem Rucksack) steckengeblieben

Das letzte Teilstück bis zum Gipfel ist steiler und braucht doch noch ein bisschen Kraft. Wir sind richtig froh, den Gipfel zu erreichen. Ein Foto und dann geht es schon wieder weiter, da die Temperaturen nicht zum Ausrasten einladen. Den Abstieg kennen wir bereits von einem Schneeschuhtipp aus unserem Schneeschuhführer über die Steiermark. Wir wandern bis zum Krankenhaus Stolzalpe und dann noch ca. 1 Stunde bis nach Murau.



Foto: Beim Gipfel der Stolzalpe auf 1817 m

In Murau angekommen, fühlen wir uns fast wie zu Hause. Die Stadt, das Hotel Lercher und die Umgebung sind uns sehr vertraut. Wir haben hier die Ausbildung zu Holzweltbotschaftern gemacht und waren dadurch oft in Murau. Die Umgebung kennen wir von zahlreichen Wanderungen und auch Schneeschuhtouren.



Foto: Die Bierstadt Murau ist uns sehr vertraut

Beim Abendessen bekommen wir eine Pilzvariation serviert und dazu ein gutes Glas Wein. Herz, was willst du mehr. Wir schließen die 10. Etappe im gemütlichen Ambiente im Restaurant Lercher ab und freuen uns über die Tatsache, dass wir seit 8 Tagen unterwegs sind und kein einziges Mal den Regenschutz gebraucht haben. Kaum zu glauben.

 

Fazit: Von Schladming nach Murau in acht Tagen und das ohne Regenschutz.

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Hotel Lercher
Dagmar und Adolf Lercher
Tel.: 0043 3532 2431
8850 Murau, Schwarzenbergstraße 10
Hotel-lercher@murau.com
www.lercher.com

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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