11. Etappe: Von der Bierstadt Murau nach St. Lambrecht (Naturpark)

11. Etappe: Von der Bierstadt Murau nach St. Lambrecht (Naturpark)

Geschrieben am 24.09.2018
von WEGES - Elisabeth und Silvia

Sonntag, 23.09.2018

Wanderdaten:

  • 4 ¾  Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 6 ½  Stunden)
  • Ca. 18 Kilometer und ca. 900 Höhenmeter im Auf- und 670 im Abstieg
  • Nusstorte und Brombeer-Heidelbeer-Torte beim Ankommen in St. Lambrecht
  • Vorspeise: Pikante Wraps nach Art des Hauses, bunter Meeresfrüchtesalat auf Rucola, Tomatencremesuppe, Grießnockerlsuppe
  • Hauptgericht: Zanderfilet gebraten in Knoblauch-Mandelbutter, Kräuter-Kartoffelpüree, hausgemachte Kürbislasagne
  • Nachtisch: Eisbuffet

Bedeutsam für diese Etappe:

  • Der erste Teil des Weges führt entlang von Asphaltstraßen
  • Ein unglaublich schönes, romantisches Waldstück in den höheren Lagen
  • Viele Pilze am Weg – leider müssen wir vorbeigehen….
  • St. Lambrecht ist ein schönes Etappenziel

Weitwanderfinessen:

  • Regenschutz getragen: gar nicht ;-)
  • Körperpflege: Auch heute wieder eine Badewanne… ich liebe wandern und Badewanne

 

Wir waren schon so oft bei Dagmar Lercher, jedoch hatten wir das erste Mal das Vergnügen, in ihrem Hotel zu schlafen. Nach einem herrlichen Frühstück und einem netten Gespräch verlassen wir das Hotel und gehen in Richtung Zentrum, um mit der 11. Etappe zu beginnen. Leider ist heute Sonntag und das Büro vom TVB Murau Kreischberg ist geschlossen. Gerne hätten wir das flotte und kompetente Team besucht – das nächste Mal!



Foto: Immer wieder schön beim Hotel Lercher

Ein Tipp für alle Weitwanderer: In Murau kann man auch sehr gut einen Regenerationstag einlegen und dann mit den weiteren Etappen fortfahren. Ein bisschen relaxen, shoppen, sich die Stadt anschauen, ein Glas Bier trinken oder einfach nichts tun.

Wandern und Murau… eine perfekte Synthese.



Foto: Die Mur als schönes Fotomotiv zu Beginn der 11. Etappe

Schön langsam verlassen wir die Bierstadt und das wird uns vor allem bewusst, als wir direkt neben einem Lagerplatz der Brauerei Murau vorbeigehen und nur noch gelb sehen. Da wir beide gerne ein Bier oder beim Wandern eher Sodaradler trinken, haben wir uns in Murau speziell wohlgefühlt. Na, dann PROST.



Foto: Sogar beim Wandern sieht man nur noch gelb ;-)

Der Weg führt zuerst ein paar Kilometer auf einer Asphaltstraße bergauf, es ist aber keineswegs unangenehm. Wir wandern an gepflegten Bauernhöfen, großen Weiden- und Wiesenflächen vorbei und haben dabei einen schönen Blick zurück auf die Stadt Murau.


Video: Tipp bei Asphaltwegen – Bankett benutzen

Im weiteren Wegverlauf wandern wir zuerst steil ansteigend durch Waldflächen bis zur Probster Alm und zum Taler Eck auf ca. 1600 m. Der Wald wirkt fast mystisch auf uns, da die Nebelschwaden durchziehen und zahlreiche Moose und Flechten an den Bäumen hängen. Es ist wieder einmal ein besonderer Wald – zum Waldbaden prädestiniert. Auch heute würden wir zahlreiche Pilze und Schwammerl finden, jedoch wird diesmal nur gewandert und nicht gesammelt. Je später es wird, desto mehr lichten sich die Nebelschwaden und die Sonne kommt immer mehr durch. Eine wunderbare Stimmung.



Foto: Ein markanter Weg- und Fotopunkt, die kleine Hütte im Wald

Über Hohlwege geht es im Wald in Richtung St. Lambrecht weiter. Kurz vor unserem Etappenziel treffen wir eine ältere Frau und unterhalten uns sehr nett. Wir verraten ihr die besten Pilz- und Schwammerlplatzerl und sie gibt uns einen Tortentipp in St. Lambrecht.



Foto: Idyllische Wanderwege in St. Lambrecht

Es ist sehr schön, auf St. Lambrecht zuzuwandern, einerseits sind es die Wege über freie Wiesenflächen und andererseits das mächtige Stift mit seinen Gemäuern.  



Foto: Das Stift St. Lambrecht als schöner Abschluss für die 11. Etappe

Seit dem Abstieg vom Taler Eck freuen wir uns schon auf eine Torte. Der Wunsch erfüllt sich gleich neben dem Lambrechterhof, unserem Hotel, denn hier befindet sich ein kleines Kaffeehaus. Die Sonne scheint und es ist sozusagen die Ruhe vor dem morgigen Sturm „Fabienne“, der schon seit Tagen gemeldet ist. Wir genießen die Torte, die wärmenden Sonnenstrahlen und das Ambiente vom Zentrum in St. Lambrecht.



Foto: Unser Wunsch wird heute erfüllt – eine Torte in St. Lambrecht bei der Ankunft

 

Fazit: Eine mystische Waldwanderung im Naturpark

 

Tortentipp in St. Lambrecht:

Café Eiszeit
8813 St. Lambrecht, Hauptstraße 41
Tel. 0043 699 10914231

 

Unser Einkehr- und Nächtigungstipp:

Lambrechterhof – Das Naturparkhotel
Tel.: 0043 3585 27555
8813 St. Lambrecht, Hauptstraße 38-40
hotel@lambrechterhof.at
www.lambrechterhof.at

 

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In diesem Sommer und Herbst erwandern wir alle 60 Etappen vom Weitwanderweg und werden nächstes Jahr den Rother Wanderführer „Vom Gletscher zum Wein“ auf den Markt bringen.

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